Die spezifische Gebührenordnungsposition (GOP) 01472 (64 Punkte / aktuell 7,21 Euro, bis zu zweimal pro Krankheitsfall) bildet die Verlaufskontrolle und Auswertung für die DiGA Vivira zur Behandlung von nicht-spezifischen Rückenschmerzen oder Arthrose der Wirbelsäule ab, teilt der Anbieter mit. Die Vergütung dieser optionalen ärztlichen Begleitung soll die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Vivira untestützen. Der Beschluss des Bewertungsausschusses über eine eigene Abrechnungsziffer für Vivira erfolgte, nachdem die Anwendung aufgrund ihrer klinischen Evidenz zur Schmerzreduktion im Februar 2022 im offiziellen DiGA-Verzeichnis des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dauerhaft gelistet wurde. „Vivira ist damit eine der ersten DiGA, die mit einer eigenen GOP für die Verlaufskontrolle in die ambulante Patientenversorgung integriert werden können“, erklärt Dr. Philip Heimann, Mitgründer und Geschäftsführer der Vivira Health Lab GmbH.
„Mit der neuen Vivira-GOP wird endlich auch zusätzlichen Leistungen wie Verlaufskontrolle und Abschlussgespräch Rechnung getragen.“
Dr. med. Tom Göhre, niedergelassener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin
Seit kurzem ist die Verordnung der DiGA zudem im Rahmen des stationären Entlassmanagements rechtssicher möglich. Die entsprechende Anpassung wurde im “Rahmenvertrag über ein Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung nach § 39 Abs. 1a SGB V” zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft vorgenommen.