Das Sanitätshaus Böge, Haan, will die Rollstuhlberatung und -versorgung verbessern und hat eine internetbasierte Beratungshilfe vorgestellt.
23.10.2014
Tobias Kurtz
1 Minute
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Auf der Webseitewww.meinRollstuhl.com präsentiert das Unternehmen das neue Beratungsinstrument iRollstuhlberater. Der Startschuss fiel auf der Rehacare in Düsseldorf. Kooperationspartner ist die DMSG Landesverband NRW e.V.
Hintergrund der Initiative sind die wenigen Qualitätskontrollen und fehlenden Expertenstandards in der Rehatechnik, teilt der Leistungserbringer mit. Es obliegt dem Reha-Berater und dem Anwender, den richtigen Rollstuhl auszuwählen. Das Beratungsgespräch stelle aber nur eine Momentaufnahme dar, in die Informationen anderer Beteiligter wie Therapeuten oder Angehöriger vielleicht nur am Rande einfließen. Über den iRollstuhlberater kann der Anwender in Ruhe einen Fragenkatalog durcharbeiten, der für seine nächste Rollstuhlversorgung relevant ist. Er kann die Befragung jederzeit unterbrechen und wieder aufnehmen, um die Meinung anderer Partien einholen. Vielleicht haben Angehörige oder Therapeuten noch wichtige Anregungen für den neuen Rollstuhl. So hilft der iRollstuhlberater dabei, sich ohne Zeitdruck und mit den richtigen Fragen auf das Gespräch mit dem Reha-Berater vorzubereiten. Mit verschiedenen Fragekategorien wie beispielsweise Wohnumfeld, Technik des Rollstuhls und zur medizinischen Situation werden alle Seiten beleuchtet auf dem Weg zu einem konstruktiven Beratungsgespräch.
Am Ende entscheidet der Anwender, ob er für 10 Euro eine Zusammenfassung seiner Antworten haben möchte. Diese erhält er in Form eines PDFs und kann sie an den Reha-Berater seines Vertrauens senden, der sich auf das bevorstehende Gespräch hierdurch besser vorbereiten kann. Im Beratungsgespräch selbst wird dann die Auswertung des iRollstuhlberaters in die Anpassung miteinbezogen.