TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas sagt: „Gesundheit erfordert viele, oftmals herausfordernde, Entscheidungen – egal ob es die Wahl einer Arztpraxis, Behandlung oder Krankenkasse ist. Der Transparenzbericht der TK legt aussagekräftige Zahlen und Informationen für eine gute Entscheidungsgrundlage offen”. Aktuell seien die Erfahrungen der Versicherten mit ihren Kranken- und Pflegekassen nicht ausreichend sichtbar. “Dieser Bericht ist ein Zeichen für bessere Vergleichbarkeit zwischen den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.“
Der TK-Transparenzbericht will einen Überblick über das Leistungsgeschehen, die Servicequalität sowie das Engagement für Patientensicherheit geben und mit Zahlen und Fakten über Widerspruchsverfahren informieren. Teil des Berichts sind Kennzahlen und Benchmark-Systeme wie die Weiterempfehlungsquote der Kundinnen und Kunden, der sogenannte Net Promoter Score. Außerdem werden besondere digitale Angebote, etwa die von der TK entwickelte elektronische Leistungsbestätigung (eLB), vorgestellt.
Mit dem Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) hat die Regierung die Initiative und die Empfehlungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen für Transparenzberichte aufgenommen. Die TK legt im Bericht nicht nur die vom GKV-Spitzenverband empfohlenen Kennziffern dar, sondern stellt darüber hinaus Transparenz über Service und Leistungen her. Baas: „Dass der Gesetzgeber die Verbindlichkeit der Transparenzberichte vorantreiben möchte, ist ein wichtiger Schritt. Im weiteren parlamentarischen Verfahren ist eine konsequente Umsetzung nötig, damit eine direkte Vergleichbarkeit der Krankenkassen möglich wird.
Blick auf die Hilfsmittelversorgung
Im Jahr 2023 wurden rund 7,8 Mio. Hilfsmittelanträge bei der TK gestellt, 98,3% bewilligt, 1,7% abgelehnt.
Zum Vergleich: Im Jahr 2022 wurden über 7,47 Mio. Anträge auf Hilfsmittel bei der TK gestellt, 97,8 % wurden bewilligt, 2,2 Prozent der Anträge abgelehnt