Recare ist Spezialist für digitales Entlassmanagement. Die Telekom-Tochter T-Systems bindet die Recare-Plattform in ihr Krankenhaus-Informationssystem (KIS) iMedOne ein. Mehr als 250 Kliniken in Deutschland nutzen nach eigenen Angaben das KIS.
„Wir überwinden mit der Integration der Recare-Plattform in unser KIS Sektorengrenzen“, erklärt Gottfried Ludewig, Chef der Telekom Gesundheitssparte. „Die neue Form des Entlassmanagements leistet einen wesentlichen Beitrag für ein digital verzahnteres Gesundheitswesen und für eine bessere Versorgung für Patientinnen und Patienten.“
Recare-CEO und Co-Founder Maximilian Greschke ergänzt: „Die strategische Partnerschaft verknüpft das Krankenhausinformationssystem der Telekom mit unserer Software-as-a-Service-Plattform. So treiben wir die Interoperabilität und damit die digitale Transformation des Gesundheitswesens deutlich voran.“
Telekom und Recare kooperieren auch bei der Cloud. Die Telekom-Tochter T-Systems hostet in Zukunft personenbezogene Daten von Recare auf den Servern der Open Telekom Cloud. Diese unterliegen dem europäischen Datenschutz. Beide Unternehmen erfüllen die geforderten Sicherheitsstandards wie die Norm DIN ISO 27001.
Bund fördert digitales Entlassmanagement
Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) soll die Digitalisierung der Krankenhäuser vorantreiben. Durch den Krankenhauszukunftsfond (KHZF) werden Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 4,3 Mrd. Euro gefördert. Portale für digitales Aufnahme- und Entlassmanagement gehören zu den insgesamt elf förderfähigen Projekten.