Wie lange braucht die Krankenkasse im Durchschnitt, um einen Reha-Antrag zu genehmigen? Wie hoch ist die Genehmigungsquote bei der Versorgung mit Hilfsmitteln? Und wie häufig kommt es zu Klagen vor dem Sozialgericht aufgrund strittiger Leistungen?
Der zweite Transparenzbericht der KKH Kaufmännische Krankenkasse gibt Antworten auf diese Fragen. „Nach der Premiere 2021 war es für uns selbstverständlich, auch in diesem Jahr unsere wichtigsten Kennenzahlen offen zu legen. Denn Versicherte sollten ihre Entscheidung für eine Krankenkasse möglichst auf Basis vergleichbarer Daten treffen können“, sagt Dr. Wolfgang Matz, Vorstandsvorsitzender der KKH.
Insgesamt gingen bei der KKH rund 1,47 Mio. Hilfsmittelanträge ein. Von diesen wurden nach eigenen Angaben 96 Prozent genehmigt. 90 Prozent der Fälle seien in durchschnittlich 3,6 Tagen bearbeitet worden. Die Zahlen entsprechen damit den Vorjahresangaben.
Allein zwei Milliarden Euro des fast sieben Milliarden umfassenden Haushaltsvolumens wurden im letzten Jahr für Krankenhausbehandlungen ausgegeben. „Der Bericht legt offen, worin wir besonders gut sind, aber auch, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärt der Krankenkassenchef. „Insgesamt ist der Großteil unserer Versicherten überaus zufrieden mit uns: Das bestätigen zahlreiche Kundenbefragungen und unabhängige Untersuchungen.“
Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist mit rund 1,6 Millionen Versicherten eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen.