Das neue Fortbildungsangebot vermittelt neben Grundlagenwissen über die verschiedenen Inkontinenzarten vor allem Tipps und Tricks bei der Hilfsmittelberatung. Hintergrund: Auf Kundenseite ist beim Kauf von Inkontinenzhilfsmitteln die Scham oft groß, gleichzeitig müssen die Beraterinnen und Berater in Sanitätshaus und Apotheke aber viele intime Fragen stellen, um den speziellen persönlichen Bedarf zu erfahren. Denn nur dann können sie ein individuell passendes Produkt empfehlen.
Univ.-Prof. Andreas Wiedemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, erklärt: „Mit diesem neuen Seminar wollen wir helfen, die Qualität der Hilfsmittelberatung zu verbessern. Auch wenn die Beratung chronisch unterfinanziert ist, sollte eine optimale Versorgung mit Hilfsmitteln das Ziel sein. Zum Wohl der Patientinnen und Patienten.“
Unter der Leitung von Prof. Wiedemann erarbeitete der Arbeitskreis „Geriatrische Urologie“ auch die S2k-Leitlinie Hilfsmittelberatung: Sie strukturiert den gesamten Versorgungsprozess und definiert Qualitätskriterien. Ihre praktische Umsetzung beim Beratungsgespräch steht im Fokus der Fortbildungsveranstaltung.
Das Seminar besteht aus zwei hintereinander folgenden Sitzungen à 90 Minuten. Sie werden geleitet unter anderem von Prof. Andreas Wiedemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, Prof. Thomas Enzmann, einem der Kongresspräsidenten sowie Prof. Daniela Schultz-Lampel, Vorsitzende des AK Funktionelle Urologie.
Hintergrund: Das Fachpersonal aus den Sanitätshäusern ist bisher nicht unbedingt auf dem Kontinenz-Kongress anzutreffen. Auch aus diesem Grund will die Kontinenzgesellschaft mit diesem Seminar etwas Besonderes für diese Zielgruppe bieten.
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