Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und die Länder ringen aktuell um die zukünftige Ausgestaltung der Krankenhauslandschaft. Die angestrebte Reform soll die Versorgungs- und Behandlungsqualität nachhaltig verbessern.
Dass eine solche Krankenhausreform in Deutschland notwendig sei, sagt laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse die deutliche Mehrheit der 18- bis 70-Jährigen (84 Prozent). Fast jeder Zweite (46 Prozent) hält die Reform sogar für zwingend notwendig. „Die Menschenhaben die aktuelle Situation erkannt und erwarten jetzt eine entsprechende Umsetzung der Politik. Patientensicherheit sollte das oberste Gebot dieser Reform sein. Wichtig ist es deshalb, bundeseinheitliche Qualitätskriterien für die Versorgung im Krankenhaus einzuführen“, erklärt Dr. Wolfgang Matz, Vorstandsvorsitzender der KKH.
Würde bei den Umfrage-Teilnehmenden ein Krankenhausaufenthalt bevorstehen, wäre ihnen am wichtigsten, dass es in der stationären Einrichtung Ärzte und Ärztinnen gibt, die sich auf das benötigte Fachgebiet spezialisiert haben. 97 Prozent der Befragten wären solche Spezialistinnen und Spezialisten wichtig – 57 Prozent sogar sehr wichtig.
Eine hochwertige Versorgung durch die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger ist fast genauso wichtig (95 Prozent). 84 Prozent der Befragten wünschen eine persönliche, individuelle Behandlung. 61 Prozent wären bei einem stationären Krankenhausaufenthalt Zimmerausstattung und Service wichtig – wie zum Beispiel Unterbringung im Einbettzimmer und qualitativ hochwertiges Essen